Die Leitlinien der Buchkinder

Die Leitlinien der Buchkinder

Es sollte so wenig wie möglich vorgesagt, vorgezeichnet und vorgeschrieben werden. Die Rechtschreibung spielt vorerst keine Rolle. Das Kind soll frei schreiben können, soll alle Wörter seines Sprachschatzes benutzen. Ein  Kind schreibt, liest, und es will dann auch in seinem Buch die rechte Schreibung.

Text und Bild sind eine Einheit – es soll kein Text ohne Bilder und keine Bilder ohne Text stehen bleiben. Sie bedingen einander  und sind der Garant für den Gestaltungsprozess.

Die Kinder bestimmen ihren eigenen Zeitrythmus, denn eine kreative Idee muss in Ruhe wachsen können.

Jedes Kind durchläuft Entwicklungsphasen und hat sein individuelles Tempo und sie bekommen diese Zeit und Ruhe dafür. Damit löst sich der übliche Zeitraum für ein befristetes Projekt auf, es gibt kein vorhersagbares Ende. Im Vordergrund steht die schöpferische Entwicklung und Tätigkeit des Kindes.

Nach der Fertigstellung des Buches präsentieren die Kinder ihre Bücher der Öffentlichkeit durch Lesungen und Ausstellungen.

 

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